Ein friedliches Miteinander
wünschen sich viele. Doch wie bereit ist der Einzelne seinen Teil dazu beizutragen?
Ob in der Partnerschaft, der Familie, einer Firma oder in der Gesellschaft, nicht immer ist ein friedliches Miteinander gegeben. Um ein solches ehrlich und auf lange Sicht herstellen zu können, braucht es Veränderung.
Eine tiefgreifende Veränderung beginnt i.d.R. lange bevor man etwas Konkretes tut. Sie beginnt dann, wenn der Mensch anfängt bei sich hinzuschauen und sein eigenes Verhalten sowie die eigene Haltung zu hinterfragen. Dadurch setzt er innere Prozesse in Gang, die dazu führen, dass er sich von alten Konditionierungen und Verletzungen befreien und so eine wirksame Veränderung herbeiführen kann.
Andernfalls wiederholen sich alte, teils ungesunde Muster (Denk-, Gefühls-, und Verhaltensweisen) – die sich über viele Jahrhunderte entwickelt haben und unbewusst von einer zur nächste Generation weitergegeben werden – die schließlich in scheinbar neuen, aber letztlich unwirksamen Ergebnissen münden. Das zeigt sich dann auf individueller und kollektiver Ebene, indem sich die unaufgearbeiteten Themen der Menschheitsgeschichte wie bspw. Krieg, Unterdrückung, Ausgrenzung und Anfeindung wiederholen müssen.
Auch deshalb lautet unsere Philosophie: „Ein gesundes Ich fördert ein starkes WIR“.
Hier einige Impulse, wie du eine solche Veränderung beginnen kannst:
1. Reflektiere regelmäßig, wie du mit dir selbst umgehst. Das Gewahrwerden der eigenen Muster (Denk-, Gefühls-, und Verhaltensweisen) ist ein wesentlicher Schritt, in einem wirkunsgvollen Veränderungs- und Bewusstwerdungsprozess.
2. Unterstütze deinen Veränderungsprozess indem du deine Tagesroutine veränderst, z.B. indem du Dinge anders machst als bisher. Nehme andere Wege zur Arbeit, tue Dinge vor denen du vielleicht etwas Bammel hast, gönne dir regelmäßig Kleinigkeiten wie Blumen oder Ähnliches, trage kraftvolle Farben oder nutze belebende Düfte. Schenke anderen ein Lächeln, mache jemandem ein ehrliches Kompliment oder lasse jemanden an der Kasse vor und Dergleichen.
3. Eigne dir neue Ess- und Bewegungsroutinen an, die deinem Körper und deiner Seele guttun. Setze dich dabei nicht unter Druck, indem du meinst es so machen zu müssen wie die Masse oder weil etwas gerade angesagt ist. Jeder Mensch ist individuell und braucht eine individuelle Vorgehensweise.
4. Finde (d)einen Zugang zur Spiritualität, indem du schaust bei welchen Angeboten dein Herz warm und weit wird. Viele Menschen finden durch eine spirituelle Praxis wieder zu einer tieferen Verbindung mit sich selbst, zu anderen sowie zu mehr Frieden und Sinn in ihrem Leben.
5. Tue die alltäglichen Dinge bewusster. Wenn wir die täglich anfallenden Dinge routiniert ausführen, können wir dabei abstumpfen. Machen wir sie bewusster oder in einer meditativen Art und Weise, werden wir uns dabei besser fühlen.
6. Verbringe regelmäßig Zeit in der Natur.
7. Finde etwas, dass dir wirklich Freude macht und deine Seele nährt.
8. Wechsle deine Perspektive. Schaue, was du bereits alles hast und wofür du dankbar bist.
9. Befreie dein Herz von „Altlasten“, damit du dein wahres Selbst wieder spüren kannst.
All das wird deinen Blick auf dich selbst, die Welt und wie du dein Miteinander gestaltest, positiv beeinflussen.
Ein bereits stattfindender Wandel in der Gesellschaft
Hier einige Beispiele, wie sich der gesellschaftliche Wandel zu einem friedvolleren Miteinander bereits vollzieht. Zum einen, indem sich Menschen gegen Ausgrenzung einsetzen und eine diverse Gesellschaft einfordern. Zum anderen, indem für die Gleichbehandlung von Menschen gekämpft wird, z.B. im Bereich der Grundrechte. Des Weiteren engagieren sich einzelne Unternehmen und Verbände für die Umsetzung eines wertschätzenden Miteinanders am Arbeitsplatz. Last but not least, entscheiden sich immer mehr Menschen für ein bewusstes Leben, z.B. indem sie im Einklang mit der Natur leben oder ein selbstbestimmtes Leben gemäß ihrem wahren Selbst führen.
Dieser Wandel geschieht sukzessive. Er vollzieht sich auf der persönlichen, sozialen und physikalischen Ebene. Auf Letzterer, haben der Polsprung der Erde, – der Wechsel des magnetischen Nordpols zum geografischen Südpols -, der Polsprung der Sonne und die kosmische Strahlung einen erheblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung. Durch die veränderten Energieströme, werden unverarbeitete und lang unterdrückte Themen an die Oberfläche gespült und so veraltete Strukturen sowie Systeme ins Wanken gebracht. Dadurch wird der Mensch aufgefordert sich von Ungesundem zu befreien und eine „neue“, bewusstere Welt zu gestalten.
Ein Wandel der sich wünschenswerterweise schließlich in einer Welt der „Verbundenheit und Freiheit, Erdgebundenheit und Transzendenz, Verletzlichkeit und Widerständigkeit“¹ widerspiegelt.





