Wie Du leichter ins Handeln kommst – Part 2 | Piegsda - Coaching | Seminare | Vorträge

Wie Du leichter ins Handeln kommst – Part 2

Wie Du leichter ins Handeln kommst – Part 2

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Training-Part II*:

1. Beobachte Deine Gedanken (siehe Training-Part I). Welche wiederholen sich immer wieder? Z.B. Ich werde es nie schaffen rauchfrei zu sein oder allein eine Reise zu machen etc.

2. Frage Dich, ob dieser Gedanken wirklich wahr ist. Z.B. Ist es wirklich wahr, dass ich es nie schaffen werde mit dem Rauchen aufzuhören oder allein eine Reise zu machen?

Welche Antwort zeigt sich ganz spontan: Ja oder Nein? Finde Beispiele aus Deinem Leben für beide Antwortvarianten.

Szenario 1: Z.B. Ja, ich glaube, dass der Gedanke wahr ist und ich es nie schaffen werde…. setze ein was für Dich gerade zutreffend ist…. Der Glaube, dass der Gedanke wahr ist, bringt mich dazu mich niedergeschlagen und unsicher zu fühlen. Frage Dich, woher kenne ich dieses Gefühl der Niedergeschlagenheit und Unsicherheit? Z.B. Ich erinnere mich, dass ich immer dann, wenn ich etwas falsch gemacht habe von meiner Mutter kritisiert wurde. Aus dieser vergangenen Erinnerung wird klar, dass Du in dem Moment keinen stärkenden Glaubenssatz über Dich hast bilden können. Du konntest in dieser Situation nicht die Erfahrung machen, dass Du auch einen Fehler machen darfst und trotzdem OK/liebenswert bist. Damit hat sich ein Glaubenssatz geformt der z.B. lautet „ich bin nicht gut genug“. Das hält Dich heute eher davon ab in die Handlung zu gehen, weil Du unbewusst glaubst es ohnehin nicht zu schaffen.

Szenario 2: Z.B. Nein, ich glaube, dass der Gedanke nicht wahr ist und ich es schaffen werde ….setze ein was für Dich gerade zutreffend ist….. Der Glaube, dass der Gedanke nicht wahr ist, bringt mich dazu mich zuversichtlich und leicht zu fühlen. Frage Dich woher Du dieses Gefühl der Leichtigkeit und der Zuversicht kennst? Z.B. Ich erinnere mich an einen Moment, indem ich etwas gut gemacht habe und von meinem Vater gelobt wurde. Aus dieser Erinnerung wird deutlich, dass Du in diesem Moment einen stärkenden Glaubenssatz über Dich hast bilden können. Du konntest in dieser Situation die Erfahrung machen für etwas gelobt zu werden und dass Du OK/liebenswert bist. Damit hat sich ein Glaubenssatz geformt der z.B. lautet „ich bin gut wie ich bin“. Das bringt Dich heute eher dazu in die Handlung zu gehen, weil Du unbewusst glaubst es sowieso zu schaffen.

3. Diese beiden Szenarien kannst Du mit jedem weiteren Gedanken durchspielen. Dabei geht es vorwiegend um die „negativen“ Gedanken, die bewirken, dass wir uns schlecht fühlen und nicht in die Handlung kommen.

4. Hast Du einen negativen Belief über Dich gefunden, z.B. „ich bin nicht gut genug“, denke an entsprechende Situation und spüre wie es Dir körperlich geht. Dann mache gedanklich Platz für einen neuen Belief über Dich, z.B. „ich bin gut wie ich bin“. Denke an eine entsprechende Situation und spüre das gute Gefühl. Der positive Beliefsatz muss für Dich glaubhaft sein. Lasse den negativen Beliefsatz nun bewusst los und ersetze ihn durch den neuen.

Lasse Dich ganz auf diese Übung ein. Schaue wie es Dir dabei geht und wie sich Dein Körper dabei fühlt (Energie fließt oder blockiert).  

*Diese Übung wurde durch verschiedene Methoden wie u.a wingwave® inspiriert.

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